Von: Georg Quaas [mailto:quaas@gmx.net]
Gesendet: Mittwoch, 20. Februar 2008 22:01
An: Prof. Dr. Peter Fleissner
Betreff: Werttheorie

 

Sehr geehrter Herr Kollege Fleissner,

 

vielen Dank für die freundliche Aufmerksamkeit, die Sie den Arbeiten meiner Frau und meiner Wenigkeit entgegenbringen.

 

Sie können sich u.a. auf den folgenden Seiten umfassend informieren, ob wir mit unseren gegenwärtigen Forschungsinteressen wirklich geeignete Diskussionspartner sind:

 

www.friedrun-quaas.de

www.georg-quaas.de

www.forschungsseminar.de

 

Was mich betrifft, werfe ich nur noch hin und wieder ein Auge auf die Werttheorie. Da interessiert mich gegenwärtig vor allem der Grenzbereich zwischen Volkswirtschaftlicher Gesamtrechnung und WTh. Ansonsten bin ich wohl den umgekehrten Weg wie Sie gegangen und jetzt bei den ökonometrischen und nicht-ökonometrischen Modellen (Nelson-Winter) gelandet - also dort, wo sie vor mehr als 30 Jahren angefangen haben.

 

Insgesamt halte ich das Forschungsprogramm, dass Sie skizziert haben, für gigantisch. Ich bin mir nicht sicher, ob ich Ihnen da wirklich nützlich sein kann. Mit meiner "Arbeitsquantentheorie" habe ich mich ziemlich konkret auf eine bestimmte Modellierung der Werttheorie festgelegt. Bislang bin ich mit mir selbst noch nicht einig, wie man sie mit der Empirie verknüpfen könnte und sollte. Die Dienstleistungen kommen in dieser Modellierung jedenfalls nicht vor, und mir scheint, sie können für mich so lange kein zu bearbeitendes Problem sein, wie ich mir über die empirische Anbindung der "restlichen" Struktur noch nicht im Klaren bin. Dazu werde ich mich wohl noch ein paar Jahre auf dem Gebiet der empirischen Wirtschaftsforschung tummeln müssen. 

 

Jedenfalls ist es schön zu hören, dass es immer noch ein paar ernst zu nehmende Wissenschaftler gibt, die sich für die Werttheorie interessieren und an ihrer Modellierung arbeiten.

 

Mit freundlichen Grüßen

Georg Quaas