Von: Georg Quaas [mailto:quaas@uni-leipzig.de]
Gesendet: Montag, 31. März 2008 10:14
An: Peter Fleissner
Betreff: Re: Re-Definition der Dienstleistung

 

Lieber Peter Fleissner,

 

im Anhang noch ein paar Erwiderungen, dann dürften die beiden Positionen auch für andere einigermaßen klar sein. Außerdem der über 10 Jahre alte Buchbeitrag zum "Äquivalentenaustausch".

 

Ihr beigefügter Artikel hat  mir noch einmal gezeigt, dass Sie sich in Sachen "Dienstleistungen" bereits weitgehend festgelegt haben, will sagen: Sie werden diese Positionen schon an vielen Stellen vertreten haben.

 

Bei mir ist das nicht so. Ich könnte mich beim Ausbau meiner Modelle auch auf Ihren Pfad begeben, sozusagen versuchsweise.

 

Dem steht entgegen, dass ich mit weit über Fünfzig auch nicht mehr der Jüngste bin und wichtigere Pläne habe - sozusagen zu alt, um nur zu spielen, zu jung, um ohne Wunsch zu sein. Ja, und außerdem natürlich die Unlust, Dinge zu tun, von denen man nicht überzeugt ist, 

 

Wenn es auch nicht sehr wahrscheinlich ist: Vielleicht verfolgen diesen Weg aber andere? Dafür wäre in der Tat eine Publikation das Richtige.

 

Insofern tendiere ich auch zu einer Internet-Publikation. Wie wollen Sie das aber machen? Alle persönlichen Bemerkungen drin lassen (fände ich  nicht so gut) oder noch eine Bearbeitungsrunde vornehmen?

 

Die Redaktion vom Trafo-Verlag hat zwei Angebote gemacht: Wenn wir in den nächsten 3-4 Wochen einen gemeinsamen Artikel im Umfang von max 15 Seiten einreichen, würde der noch in Heft 2/2008, also voraussichtlich im Sommer dieses Jahres, erscheinen. Bedingung wäre, einen kurzen historischen Exkurs einzubauen (schließlich heißt die Zeitschrift ja "Geschichte der Arbeiterbewegung").

 

Ein Büchlein hätten sie auch gern von uns, nur sehe ich nicht, wie wir mit jenem Thema auf eine größere Seitenzahl kommen wollen.

 

Mit herzlichen Grüßen

Georg Quaas