So 04.05.2008 15:44
Christian Szolarz und Michael Schlegel an Peter Fleissner
und Georg Quaas
Sehr geehrte Herren,
Wie von unserem Betreuer Herrn Prof. Fleissner
angekündigt, möchten wir unsere Seminararbeit zum Thema „Volkswirtschaftliche
Gesamtrechnung mit Input-Output-Tabellen unter Berücksichtigung der Komplexität
von Arbeit“ vorstellen.
Wir haben für die Input-Output-Tabelle 2003
Österreichs Arbeitswerte berechnet, und anschließend Regressionen über
diese Arbeitswerte und die Brutto-Produktionswerte errechnet. Angelehnt an
Marx‘ Theorie zu komplexer und einfacher Arbeit haben wir die 9
österreichischen Bildungsstufen in 2-3 Segmente unterteilt und in die
Regression miteinbezogen. Insgesamt haben wir 27 verschiedene Zusammensetzungen
dieser Segmente berechnet.
Bei den verschiedenen Unterteilungen hat sich
herausgestellt, dass nur bei Teilung der Ausbildungsstufen in 2 Segmente (Hohe
/ Niedrige Ausbildung) zufriedenstellende Ergebnisse geliefert werden. Die
schlechten Ergebnisse bei der Unterteilung in 3 Segmente, könnten – wie von
Prof. Fleissner angemerkt – auf die Multikollinearität der Eingabeparameter der
Regression zurückzuführen sein.
Die Regressionen liefern Koeffizienten für die jeweiligen
Bildungssegmente und spiegeln damit den multiplikativen Mehrwert zwischen den
Bildungseinteilungen wider.
Für die 7 aussagekräftigen Segmentierungen ergibt sich
ein gemitteltes Verhältnis von 2.25:1 zwischen Hoher und Niedriger Ausbildung.
Im Kapitel 10 unserer Arbeit sind die Ergebnisse
detailliert angeführt und interpretiert.
Mit freundlichen Grüßen,
Michael Schlegel & Christian Szolarz